Das Osterei am Hauptplatz

Seit 20 Jahren prägt es das Erscheinungsbild von Deutschlandsberg: Das von Toni Fabian initiierte, 8,4 m hohe und 3,6 m breite Riesenei am Hauptplatz ist nicht nur ein beliebter Hingucker für Bewohner und Gäste, sondern auch ein nicht zu übersehendes Zeichen für die Osterzeit. Passend zum Jubiläum wurde es heuer – wie bei seiner ersten Auflage – vom BORG Deutschlandsberg gestaltet. Unterstützt wurde die Schule dabei von der Stadtgemeinde, die für die Grundierung und Lackierung der 60 m2 großen Ei-Oberfläche sorgte.

Bei der Gestaltung griffen die SchülerInnen der 6. Klassen des Bildnerischen Zweigs auf die Farben des Regenbogens und also auf eine Symbolik zurück, die für Frieden, Toleranz und Vielfalt steht. Dieses Farbkonzept bildet eine solide Grundlage für die Begriffe, welche die SchülerInnen in Stencil-Technik auf das Ei geschrieben haben. „Vertrauen“ steht darauf, ebenso wie „Respekt“, „Liebe“ oder „Frieden“. Mit diesen Wörtern sollen jene Grundwerte aufgerufen werden, die es braucht, damit es wirklich Ostern werden kann.

Für Direktorin Mag. Dr. Gerda Lichtberger ist das Ei ein starkes Zeichen des Miteinander der Gemeinschaft der Stadt: „In unserer Stadt, die für uns alle sicherer Lebensraum in der Brüchigkeit der gesellschaftlichen Herausforderungen ist: Bunt und vielfältig, stark und stabil, im Zentrum und weithin sichtbar und be-zeichnet voller Grundwerte des Zusammenlebens daheim in Deutschlandsberg und darüber hinaus.“

Am letzten Schultag vor den Osterferien wurde das Ei der Öffentlichkeit präsentiert. Die Schule feierte ihr Osterfest in einem von Mag. Michaela Miehs interkonfessionell ausgerichteten, von Pfarrer Mag. István Holló zelebrierten und von der Schul-Combo unter der Leitung von Mag. Bernhard Wegner beschwingt umrahmten Feier am Hauptplatz von Deutschlandsberg.

Ulrich Tragatschnig