Adventkalenderbild

 

Auch in diesem Jahr hat das BORG Deutschlandsberg ein Bild zum städtischen Adventkalender beigesteuert. Nina Marat und Susann Schmuck, zwei Schülerinnen der 5. Klassen, waren mit der Gestaltung betraut. Das Ergebnis erklären die Schülerinnen selbst so:

„Im Vordergrund unseres Bildes türmen sich viele bunte Geschenke übereinander. Am Hintergrund erkennt man, dass die Welt um sie herum recht eintönig ist. Dass sie auch finster ist und kalt wirkt, lässt die Packerln noch mehr leuchten.

Für uns ist das ein Sinnbild für Weihnachten. Weihnachten hätte das Potential, unsere Welt ein wenig zu verändern. Schließlich ist Weihnachten ein Anlass, zusammen zu kommen, Freunde zu treffen, in der Familie zu feiern, sich zu beschenken und damit Freundschaft oder gar Liebe zu zeigen. Stimmungsvoll leuchtet der Weihnachtsbaum, viele Geschenke liegen unter ihm, so farbenfroh wie geheimnisvoll.

Doch das kann einem auch zu viel werden, wie die hinter dem Geschenkehaufen hervorragende Hand mit der SOS-Flagge zeigt. Geschenke besorgen zu müssen, kann typischen Weihnachtsstress verursachen. Ebenso die Verpflichtung, sich über die Geschenke zu freuen. Auch wenn man sie in Wahrheit vielleicht gar nicht gut gebrauchen kann.

Was hilft, ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Mehr Zeit für den anderen zu haben, ein bisschen mehr Hilfsbereitschaft zu zeigen, dem anderen zu verzeihen, sind gute Vorsätze, die man sich aber immer wieder neu bewusst machen muss. Und zum Stillen des Welthungers, zu einer friedvollen Welt ist es noch ein unendlich weiter Weg. Wir wollen uns von der Größe der Ideale nicht entmutigen lassen. Es kommt einzig darauf an, dass wir uns, einmal mehr, auf den Weg machen, im Kleinen beginnen.

Dann machen wir die Welt selbst ein Stückchen farbenfroher, ohne dass wir dazu viele Geschenke kaufen müssen.“

Dr. Ulrich Tragatschnig