Wahlpflichtfach Philosophie und Psychologie

 

PSYCHOLOGIE – 7. Klasse 

Das WPF „Psychologie“ dient der Vertiefung der Themen des Pflichtgegenstandes „Psychologie“, aber auch der Ergänzung (z.B.Kommunikationspsychologie, systemische Therapien u.ä.). 

Die Auswahl der vielen möglichen Themen wird sich auch stark nach den Schülerinteressen zu richten haben, die gerade für psychologische Fragestellungen oft deutliche Präferenzen mitbringen (Magersucht, Werbung, Gruppendynamik, sexuelle Identitäten usw.). Wo sich diese Wünsche allzu sehr im Modischen und/oder Spekulativen verlieren (Parapsychologie u.ä.), wird man auch solchen Erwartungen Rechnung tragen können, aber nicht ohne eine kritische Beleuchtung. Wenn auch nicht direkt intendiert, dazu müsste der Lehrer über eine Ausbildung als Psychotherapeut verfügen, so sind letztlich auch Aspekte der Selbsterfahrung einzubeziehen, und zwar nach Maßgabe bestens fundierter Theorien und Methoden. Es bieten sich hiefür die Durchführung und Auswertung von Fragebögen, verschiedener Tests, von Kommunikations- und Interaktionsspielen u.ä. an. Nach Interesse sind auch Exkursionen zu regionalen oder auch überregionalen Institutionen der psychischen Betreuung bei entsprechender Vor- und Nachbereitung ein sinnvolles Unterrichtsangebot.



PHILOSOPHIE – 8. Klasse 


Die Teilnehmer bekommen Gelegenheit, das in anderen Unterrichtsgegenständen „dogmatisch“ erworbene Wissen kritisch-reflexiv zu hinterfragen. 

Entsprechend der Definition des WPF wird eine Vertiefung des im normalen PHU erworbenen Wissens angestrebt. Dazu zählt in jedem Fall auch die Philosophiegeschichte. Herausragende Denker der – hauptsächlich – abendländischen Philosophiegeschichte werden entweder vom Lehrer präsentiert, vorzugsweise als vorliegende Primärtexte, oder auch in Referaten von Schülern vorgestellt, sofern die Referenten willens und fähig sind, sich auf diese komplexen Bildungsmaterien einzulassen.