Exkursion in die Römerstadt Carnuntum
Am 26. Mai tauschten die Lateinschüler:innen der 3. und 5. Klassen das Klassenzimmer gegen die Welt der Antike. Begleitet von den Professor:innen Adriane Pobernel, Annalena Wanda und Karl Wechtitsch ging es auf eine Zeitreise. Bei strahlendem Sonnenschein und heißen 30 Grad erreichte die Lateindelegation aus Deutschlandsberg den Archäologiepark in Petronell-Carnuntum und besuchte ein rekonstruiertes römisches Stadtviertel der Römerstadt Carnuntum.
Dabei gab es viel spannendes „Wissen zum Mitnehmen“. Wusstet ihr, dass …
· …erst 0,5 % der Römerstadt freigelegt sind? Der absolute Großteil von Carnuntum schlummert also noch verborgen unter der Erde.
· …alles originalgetreu aufgebaut wurde? Die beeindruckenden Rekonstruktionen vor Ort wurden streng nach wissenschaftlichen Standards direkt auf den antiken Fundamenten errichtet.
· …Carnuntum eine antike Weltstadt war? Um das Jahr 50 n. Chr. lebten hier rund 50.000 Menschen.
· …die Ruinen als „Steinbruch“ dienten? In späteren Jahrhunderten wurden viele Steine aus Carnuntum abgetragen, um sie für andere Bauwerke der Region wiederzuverwenden.
· …hier schon damals Luxus-Feinschmecker lebten? In der kalten Jahreszeit wurde frischer Fisch importiert und Archäologen fanden sogar echte Austernschalen.
· …die Villa Urbana ein absoluter Prachtbau ist? In dieser herrschaftlichen Villa wurden rauschende Feste gefeiert. Besonders faszinierend ist die Akustik in der halbrunden Apsis.
· …es damals schon „Fast Food“ gab? Direkt beim Eingang zu den Thermen der Villa Urbana stießen wir auf ein Thermopolium – eine antike schnelle Imbissstube für den Hunger zwischendurch.
Den letzten Stopp legten die Schüler:innen des BG/BORG Deutschlandsberg am imposanten Heidentor ein, das die perfekte Kulisse für ein Abschlussfoto bot. Ein unvergesslicher Tag voller neuer Eindrücke und historischer Entdeckungen ging somit zu Ende.
Das Lateinerlehrer:innen-Team




